Einwirkungen, Bemessungssituationen
Die Lastfälle werden vom Anwender lediglich den Einwirkungen nach
EN 1991-1 zugeordnet. Das Programm bildet daraus unter Berücksichtigung der Sicherheits-
und Kombinationsbeiwerte automatisch die maßgeblichen Bemessungswerte für die
Grenzzustände der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit. Für jede Kombination können
verschiedene Bemessungssituationen in den Bau- und Endzuständen definiert werden. Im
Nachweis ist das Extremum aus allen Kombinationen und Situationen maßgebend. Optional
können die Nachweise auch für alle möglichen Schnittkraftkombinationen durchgeführt
werden.
Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit
- Mindestbewehrung gegen Versagen ohne Ankündigung
- Biegung mit oder ohne Normalkraft und Normalkraft allein
- Querkraft unter Berücksichtigung des Mindestbewehrungsgrades
- Reine Torsion und Torsion mit Querkraft
- Nachweis gegen Durchstanzen
Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit
- Begrenzung der Betondruckspannungen
- Begrenzung der Betonstahlspannungen
- Begrenzung der Spannstahlspannungen
- Mindestbewehrung für die Begrenzung der Rissbreite
- Begrenzung der Rissbreite durch direkte Berechnung
- Nachweis der Dekompression
- Begrenzung der Verformungen
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Grenzzustand der Tragfähigkeit
Die Auslegung der Bewehrungen erfolgt nach
Nachweisen getrennt für die abgebildeten Bemessungssituationen.
Diese wird für jede Schnittkraftkombination einzeln ermittelt.
Das endgültige Resultat ergibt sich aus dem Extremwert aller
berechneten Bewehrungen.
Gebrauchstauglichkeit
Die Nachweise erfolgen bei Bedarf im Zustand II unter Berücksichtigung
der ermittelten maximalen Bewehrung. Zur Einhaltung der geforderten Rissbreite wird die
Mindestbewehrung gegebenenfalls erhöht.
Nachweissituationen
In der
nachfolgenden Tabelle ist die Verwendung der Situationen in den
verschiedenen Nachweisen dargestellt. Die Ziffern verweisen auf
die Kapitel der EN 1992-1-1.
|
Situation |
Tragfähigkeit |
Kapitel |
| Ständig & vorüberg. Außergewöhnlich
Erdbeben |
Längsbewehrung Querbewehrung
Torsionsbewehrung |
6.1 6.2
6.3 |
Charakteristisch
(selten) |
Robustheitsbewehrung
(in Anlehnung an
EN 1992-2:2005, 6.1(110)) |
9.2.1.1 |
|
Situation |
Gebrauchstauglichkeit |
Kapitel |
Charakteristisch
(selten) |
Betondruckspannungen
Betonstahlspannungen
Spannstahlspannungen
Rissbreite, Vorsp. mit sof. Verbund |
7.2(2)
7.2(5)
7.2(5)
7.3.1DE |
| Häufig |
Dekompression, Klasse XD1-XS3
Rissbreite, Vorsp. mit Verbund
|
7.3.1
7.3.1
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| Quasi-Ständig |
Betondruckspannungen
Spannstahlspannungen
Dekompression, Klasse XC2-XC4
Rissbreite, Stahlbeton & Vorsp. o. Verbund
Verformungen |
7.2(2)
7.2(5)DE
7.3.1
7.3.1
7.4 |
Ergebnisse
Die ermittelte Bewehrung kann sowohl graphisch (Höhenlinien, Farbverlauf,
Schnittdarstellung oder numerisch) als auch tabellarisch ausgegeben werden. Wahlweise
erfolgt dies für einzelne Nachweise oder die Gesamtbewehrung. In einem ausführlichen
Protokoll werden die Nachweise dokumentiert. |

Einwirkungen und Bemessungssituationen

Definition der Nutzeinwirkungen

Nachweisauswahl

Untere Bewehrung mit gewählter Abstufung

Eingabedialog für den Durchstanznachweis
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