
Eigenwerte
Für jede Eigenform wird das zugehörige Antwortspektrum ausgewertet und
die Verformungen, Schnittgrößen etc. abgespeichert.
Zur Beurteilung der zu berücksichtigenden Schwingungsformen, werden die aufgebrachten den
effektiven modalen Massen gegenübergestellt.
Bodenbeschleunigungen
Entsprechend der Erdbebenzone wird die Bodenbeschleunigung aufgebracht.
Dabei kann die Richtung komponentenweise getrennt ausgewertet und später überlagert
werden (z.B.: ± 1,0 Edx ± 0,3 Edy). Bei Bedarf lässt sich das Bezugssystem in die
lokalen Gebäudeachsen verdrehen.
Beiwerte nach DIN 4149:2005
Aus den gewählten Untergrundverhältnissen ergeben sich die Parameter
für die horizontalen und vertikalen Antwortspektren. Diese werden dann unter
Berücksichtigung der Bauwerkseigenschaften ausgewertet und überlagert. Normgemäß
wählt dabei das Programm die vorgeschriebene statistische Überlagerung (SRSS oder CQC).
Diese kann optional vom Anwender übersteuert werden.

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In Abhängigkeit von der Schwingzeit kann die bezogene Spektralbeschleunigung dem
Antwortspektrum direkt entnommen werden (z.B. zur Ermittlung des Fundamentschubes). |
Für weitere Untersuchungen (z.B. Berechnung nach Th. 2. Ordnung)
können die den Modalbeiträgen zugrundeliegenden statischen Ersatzlasten abgespeichert
werden.

Statische Ersatzlast der 1. Eigenform
Literatur:
DIN 4149, Ausgabe:2005-04
Bauten in deutschen Erdbebengebieten - Lastannahmen, Bemessung und Ausführung
üblicher Hochbauten
Beuth Verlag GmbH
Meskouris, K. (1999)
Baudynamik
W. Ernst & Sohn, Berlin |